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Széchenyi Museumseisenbahn Nagycenk

Die Eisenbahn wird von der Raaberbahn AG zwischen Nagycenk und Fertőboz betrieben, für den Zugdienst sorgen Kinder. Obwohl die Museumseisenbahn nur 3600 m lang ist.

DIE GESCHICHTE DER MUSEUMSBAHN Die ungarischen Schmalspurbahnen wurden erstmals in den 70-er Jahren des 19. Jahrhunderts gebaut. Sie befriedigten kleinere Transportbedarfe von bestimmten Gebieten und konnten kostenschonend und ohne besondere technische Anforderungen ausgebaut werden. Zuerst wurden sie in den Bergen, anstelle der Zweiglinien von größeren Eisenbahnstrecken genutzt und verbanden zahlreiche abgelegene Orte mit dem Verkehr des Landes.

In den 1950-er Jahren war die Verschiebung der Rolle der Schmalspurbahnen in Richtung Straßenverkehr an den meisten Stellen in zunehmendem Maße spürbar. Im Herbst 1969 hat sich der Gedanke bei der Raaberbahn formuliert, dass man gleichzeitig mit der rapiden Auflösung der heimischen Schmalspurbahnen dafür Sorge tragen muss, dass die typischsten Mittel der Eisenbahn für die Öffentlichkeit erhalten und auch weiterhin im Betrieb gehalten werden.

Der Gedanke kam zur richtigen Zeit, denn gerade damals hatte man mir den Restaurationsarbeiten am Széchenyi-Schloss in Nagycenk begonnen und ein Gedenkmuseum im Schloss geplant. Zwischen der Bahn und dem Schloss brauchte man eine Verkehrsverbindung und es lag daher an der Hand, die geplante Museumseisenbahn in Nagycenk zu bauen, ausgehend vom Bahnhof Fertőboz der Raaberbahn.

Die tatsächlichen Bauarbeiten an der Schiene starteten im Sommer 1970. Der erste Teil des geplanten Streckennetzes wurde an der Stelle des Industriegleises der einstigen Zuckerfabrik von Nagycenk, zwischen den Bahnhöfen von Fertőboz und Barátság fertiggestellt. Der schönste Teil dieses Abschnittes ist die Brücke mit drei Öffnungen über der Ikva und die dazugehörige Böschung. Der zweite Streckenabschnitt wurde in 1972 fertig. Dieser zweigt aus der ersten Strecke neben Nádtelep aus und führt mit zahlreichen Kurven durch ein wunderschönes Gebiet, bis er schließlich, nach 2400 m, den Bahnhof Széchenyi Schloss erreicht. In Fertőboz wurde das Bahnbetriebswerk der Museumseisenbahn zusammen mit dem neuen Streckenteil fertiggestellt. Im Gebäude können gleichzeitig vier Lokomotiven untergestellt werden. Seit 1973 ist die Museumseisenbahn im Besitz des Verkehrsmuseums.

DIE MUSEUMSEISENBAHN HEUTE

Die Eisenbahn wird von der Raaberbahn AG zwischen Nagycenk und Fertőboz betrieben, für den Zugdienst sorgen Kinder. Obwohl die Museumseisenbahn nur 3600 m lang ist, erfreut sie sich sowohl unter den jungen als auch den erwachsenen „Bahnliebhabern“ großer Beliebtheit. Im Park neben der Haltestelle „Kastély“ (Schloss) von Nagycenk, in der Nähe der einzigartigen Lindenallee erwarten ein neuer Spielplatz und Bahnpark Jung und Alt. Im Freilichtmuseum kann man die in den Regionen von Ungarn einst eingesetzten Lokomotiven und Eisenbahnwagen entdecken sowie die Zugschaukel und das Dampf-Hamsterrad ausprobieren.

„András“, die Dampflokomotive und die Zuggarnitur wurden am Anfang des XX. Jahrhunderts, „Kiscenk“, die Diesellokomotive, die seit 2003 bei der Museumseisenbahn eingesetzt wird, in 1950 gebaut.

Weitere Informationen unter: www.gysev.hu

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